Jeder Mensch ist einzigartig und hat seine eigenen Bedürfnisse. Bei der eigenen Herstellung kann man auf seine Wünsche eingehen und ein für sich abgestimmtes Pflegeprodukt herstellen. Selbst herstellte Pflegeprodukte sind qualitativ sehr hochwertig. Nicht zu vergessen ist auch der sorgfältigere und sparsamere Umgang mit den selbst hergestellten Produkten. Dies wiederum kommt der Umwelt zugute. Ein entscheidender Vorteil ist, dass nur ein einziger Konservierungsstoff verwendet wird. Die Haltbarkeit beläuft sich auf 6 bis 12 Monate je nach Produkt. Starke Konservierung, um die Haltbarkeit zu verlängern, tut unserer Haut nicht gut.
Dieses Problem hat man bei der eigenen Herstellung nicht, weil ein wichtiges Prinzip darin besteht, so wenig Substanzen, wie möglich einzusetzen. Noch ein entscheidender Vorteil ist, dass man die Inhaltsstoffe selbst auswählen kann, die auf die eigene Person abgestimmt sind.
Noch ein weiteres Prinzip besteht darin, nur natürliche Substanzen zu verwenden. Dies hat absolute Priorität. Es werden nur reine ätherische Öle eingesetzt. Naturidentische Öle kommen nur zum Einsatz, wenn es diese Öle nicht als ätherisches Öl gibt. Aber auch diese Öle haben eine gute Qualität.
Auch der Spaß daran kommt garantiert nicht zu kurz, denn schließlich bestimmt man selbst, mit was man sich wäscht und was man sich auf seine Haut gibt, beziehungsweise einwirken lässt. Hervorzuheben ist auch, dass man seine eigene, persönliche Duftrichtung selbst bestimmen und kreieren kann.
Ein weiterer großer Vorteil ist, dass man mit den ätherischen Ölen nicht nur die Duftrichtung bestimmt, sondern auch eventuelle Haut- und Haarprobleme in den Griff bekommen kann. Ein weiterer Aspekt ist der Einsatz von ätherischen Ölen in der Aromatherapie. Zum Beispiel als Massageöle, Bäder, Salben, Raumbeduftung und vieles mehr. Man benötigt auch nicht so viel verschiedene Pflegeprodukte, sondern kommt mit deutlich weniger Produkten aus.
Zum Schluss noch ein Wort zur Hygiene
Da wird immer wieder behauptet, dass es in der heimischen Küche unmöglich sei, keimfreie kosmetische Produkte herzustellen. Auf den ersten Blick haben diese Kritiker recht. Keimfreiheit ist tatsächlich nicht zu erreichen. Die Frage ist allerdings, ob das überhaupt nötig ist. Selbst die Kosmetikindustrie kann nicht 100% keimfrei und steril produzieren. Es gibt ja nicht nur schlechte Bakterienarten. Ein gesunder Organismus hat gelernt mit den vielen Bakterien, denen wir täglich ausgesetzt sind, umzugehen und damit fertig zu werden. Zu viel Desinfektion kann nur Schaden anrichten, weil es auch die guten Bakterien vernichtet. Selbst schärfste Desinfektionsmittel können eine vollständige Keimfreiheit der Haut nicht erreichen. Zudem schadet zu viel Einsatz dieser Mittel dem Säureschutzmantel der Haut. Auch das natürliche Gleichgewicht wird erheblich durcheinandergebracht.
Fazit: Eine ganz normale, küchenübliche Arbeitsweise ist vollkommen ausreichend.
